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KUNST

Ausstellung: Louis Fretin

So. 06.05.2018 10:00 - 18:00 Uhr

Veranstaltungsort


Vennbahnstraße 2
B -  4780 
Sankt Vith
Ostbelgien

Veranstalter


Vennbahnstraße 2
B -  4780 
Sankt Vith
Ostbelgien

+32 (0)80 / 44 03 20 +32 (0)80 / 88 16 79

info@arsvitha.be

Louis Fretin, der 1935 als Sohn eines Malers in Brüssel geboren wurde, genoss eine Ausbildung bei Thibar Dengyel, einem ehemaligen Kunstlehrer an der Akademie der schönen Künste in Budapest. Nach zahlreichen Ausstellungen u.a. in Brüssel, Mons und Paris in den 1980er Jahren stellte er erstmals auf Einladung des Volksbildungswerkes im Juni 2006 eine Reihe seiner Arbeiten in St. Vith aus. Im Mai 2018 präsentiert arsVitha nun im Triangel eine Retrospektive mit etwa 80 in der Zeit von 1980 bis 2012 entstandenen Kunstwerken (Öl, Acryl, Aquarell) des 2014 in Malmedy verstorbenen Expressionisten.

Seine Erfahrungen als Kendo-Ausbilder (japanische Säbelkunst) wirken in der Kunst mit. Die Rundungen auf seinen Gemälden wollen das Leben darstellen, während die Striche und Konturen die Lebenslinien anzeigen. Sehr viel Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in seinen Kunstwerken erkennen. Louis Fretin geht es nicht um die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe von Eindrücken und schönen Formen; im Gegensatz zu den impressionistischen Malern drückt er als Expressionist seine eigenen Regungen aus. In all seinen Werken, so auch in seinen expressionistischen Darstellungen des „Hohen Venns“, zeigt sich, dass ihm das Gefühl, die Emotion und die Spontaneität wichtiger sind als Perfektion, Vernunft, Reglementierung und die naturgetreue Wiedergabe seiner Motive. Das Malen ist für ihn Ausdruck von tiefer Liebe, was seine Werke in beeindruckender Weise zeigen.

Der Maler Louis Fretin, Autodidakt, entwirft seine Landschaften mit große Begeisterung und Zärtlichkeit und umarmt die Natur mit vollen Armen. Trotz der kräftigen Farben erstickt der Künstler die Natur nicht und verleiht ihr im Gegenteil eine Art von Freiheit, von Schwingung, von Aufblühen. Die offensichtliche Wildheit seiner Arbeiten zeugt von der tiefen Leidenschaft, die er für die Natur empfindet. Der Künstler strebt keine naturalistische Wiedergabe der Natur an, er möchte sich vielmehr nicht einengen lassen. Er erweckt die Farben zu neuem Leben und hält sich dabei nicht zurück. Er malt mit großer Intensität auf Papier, Leinwand oder Holz.

Dabei widmet er sich verschiedenen Themen: z.B. seiner Heimatstadt Auderghem, dem Strand, den Häfen, den Bergen und selbstverständlich auch den hiesigen Landschaften, z. B. dem Hohen Venn, dem See von Bütgenbach oder auch dem Leben in Ondenval, wo er mehrere Jahre gelebt hat.

 

Vernissage: Samstag, 5. Mai 2018, ab 19:30 Uhr

Öffnungszeiten: montags bis sonntags jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr - sowie sonntags zusätzlich von 10:00 bis 12:00 Uhr

Eintritt frei

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