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Bekanntmachung | 25.03.2021 - 09:38

Konzertierungsausschuss beschließt umfassendes "Abkühlungspaket"

Mitteilung des Premierministers, Alexander De Croo

Die Föderalregierung und die Regierungen der föderierten Teilgebiete haben am 24.03.2021 im Konzertierungsausschuss die Corona-Situation besprochen.

Der Konzertierungsausschuss stellt einen neuen hohen Sieben-Tage-Durchschnittswert von 221 Krankenhausaufnahmen und eine Verdoppelung der Infektionszahlen alle zwei Wochen fest.

Auch die Positivitätsrate ist in der letzten Woche gestiegen, wobei der stärkste Anstieg bei den Teenagern (10 bis 19 Jahre) und den 40- bis 64-Jährigen zu verzeichnen ist.

Die meisten Infektionsherde werden in den Schulen und am Arbeitsplatz festgestellt.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse hat der Konzertierungsausschuss ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem die steigende Tendenz sowohl bei der Anzahl Infektionen als auch bei den Krankenhausaufnahmen umgekehrt werden soll.

Zusammenkünfte von höchstens 4 Personen im Freien

Personengruppen, die sich im Freien treffen, sind auf höchstens vier Personen begrenzt (Kinder bis 12 Jahre einschließlich nicht mitgerechnet). Haushalte mit mehr als vier Personen dürfen sich natürlich in größerer Zahl fortbewegen.

Nicht wesentliche Geschäfte auf Terminvereinbarung

Nicht wesentliche Geschäfte dürfen Kunden nur auf Terminvereinbarung empfangen, wobei die Höchstanzahl Kunden, die sich gleichzeitig vor Ort aufhalten dürfen, von der Größe des Geschäfts abhängt, bei einem absoluten Maximum von 50 Personen. Zwei Personen desselben Haushalts dürfen das Geschäft gemeinsam betreten.

Hauslieferungen und "Click-and-Collect" sind weiterhin möglich, sofern kein Körperkontakt stattfindet und das Geschäft nicht vom Kunden betreten wird.

Wesentliche Geschäfte (z.B. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, aber auch Geschäfte mit Hygieneartikeln, Bekleidungsstoffen, Blumen und Pflanzen, Telekommunikationsgeschäfte und Buch- und Zeitungsläden) können weiterhin Kunden ohne Terminvereinbarung empfangen.

Schließung der nichtmedizinischen Kontaktberufe

Die nichtmedizinischen Kontaktberufe müssen schließen. Dies betrifft unter anderem:

  • Schönheitssalons,
  • nichtmedizinische Fußpflegeinstitute,
  • Nagelstudios,
  • Massagesalons,
  • Friseure und Barbiere,
  • Tattoo- und Piercingstudios.

Jugend und Unterrichtswesen

In allen Unterrichtsstufen (Primar- und Sekundarstufe, Teilzeit-Kunstunterricht, Hochschulwesen und Weiterbildung) ist der Unterricht vom 29.03. bis zum 02.04. einschließlich ausgesetzt. Die Kindergärten bleiben geöffnet. In der Woche vor den Osterferien dürfen jedoch noch Prüfungen durchgeführt werden.

Zwischen dem 29.03.und dem 02.04. wird eine Kinderbetreuung für Kinder angeboten, deren Eltern an Arbeitsplätzen arbeiten, an denen Homeoffice nicht möglich ist, sowie für Kinder von Personen, die keine Möglichkeit haben, Kinder zu betreuen. Der Unterricht wird nach den Osterferien am Montag, dem 19.04., wieder aufgenommen, wenn möglich vollständig als Präsenzunterricht für die Sekundarstufe.

Jugendlager und außerschulische Aktivitäten bleiben in begrenzten Gruppen von höchstens 10 Jugendlichen und ohne Übernachtung möglich.

Strengere Kontrollen des Homeoffice

Die Kontrollen der Einhaltung der Homeoffice-Pflicht werden verschärft.

Der Arbeitgeber muss ein Register darüber führen, wer sich wann am Arbeitsplatz aufhält. Auch öffentliche Verwaltungen müssen der Homeoffice-Pflicht nachkommen.

Nicht notwendige Reisen ins Ausland bleiben verboten

Nicht notwendige Reisen bleiben während der Osterferien verboten. Die Grenzkontrollen werden deutlich verstärkt.

Kundgebungen

Die Anzahl Teilnehmer für statische Kundgebungen auf öffentlichen Straßen ist auf 50 Personen begrenzt.

Wichtigkeit der Grundregeln

Der Konzertierungsausschuss bekräftigt die Bedeutung:

  • der Einhaltung der geltenden Gesundheitsmaßnahmen durch die Bevölkerung,
  • der strikten Durchsetzung dieser Maßnahmen durch Polizei und Inspektionsdienste,
  • der Homeoffice-Pflicht und ihre strikte Durchsetzung durch die Inspektionsdienste,
  • der Maßnahmen der lokalen Behörden zur Vermeidung von Menschenansammlungen an belebten Orten.

Der Konzertierungsausschuss, das Corona-Kommissariat und die Risk Assessment Group überwachen die Situation weiterhin täglich genau und werden sich sofort treffen, wenn die Situation es erfordert.

Die Ministerielle Erlass gilt bis einschließlich 25.04.

 

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Coronalert ist eine kostenlose und einfach zu bedienende mobile App, die dabei hilft, Corona gemeinsam zu besiegen. Die App warnt Sie, wenn Sie engen Kontakt zu einer Person hatten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Es ist wichtig, dass so viele Menschen wie möglich die App herunterladen und nutzen. Bitten Sie daher Freunde und Verwandte, die App zu installieren. Die App wahrt Ihre Privatsphäre und weiß nicht, wer Sie sind.

Sie machen einen Coronatest? Dann können Sie das Ergebnis direkt auf Ihrem Smartphone erhalten. 
Alle Informationen, Fragen und Antworten finden Sie auf www.coronalert.be.

 

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  • Coronavirus-Hotline der DG
    0800-23 0 32 (montags bis freitags von 10:00 bis 12:00 und von 16:00 bis 17:00 Uhr)

 

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Le Comité de concertation constate que, depuis le 12 mars, le nombre de nouvelles contaminations augmente à nouveau et de manière accélérée.

Communiqué du Premier Ministre, Alexander De Croo
 

Le taux de positivité augmente lui aussi légèrement. La hausse concerne tous les groupes d’âges, hormis les 65 ans et plus. La hausse du taux de positivité est la plus importante pour le groupe des jeunes âgés de 10 à 19 ans.  La part totale des contaminations dues aux nouveaux variants du virus continue sa progression, à tel point que les variants représentent aujourd’hui quelque 65 pourcent des contaminations.

L’on constate par ailleurs une augmentation du nombre de contaminations et de clusters dans l’enseignement. Le nombre d’hospitalisations présente à nouveau une tendance haussière marquée, tout comme la courbe de l’occupation des lits en soins intensifs. Les hôpitaux sont désormais entrés en phase 1B du plan d’urgence.

Fort de ces constations, le Comité de concertation a pris une série de décisions..

Report du plan plein air

La mise en œuvre du plan plein air est provisoirement suspendue, à l’exception des activités pour les jeunes (jeunes jusqu’à 18 ans inclus) pour maximum dix personnes, en plein air et sans nuitée. Pour les enfants de moins de 12 ans, les activités se déroulent de préférence à l’extérieur.

Mesures dans l’enseignement

Le Comité de concertation demande aux ministres de l’Enseignement d’élaborer pour le lundi 22 mars un plan détaillé et complet permettant de limiter au plus vite le nombre de contaminations et de clusters dans les écoles.

Le Comité de concertation a par ailleurs décidé ce qui suit :

  • La possibilité pour les élèves du 2e degré de l’enseignement secondaire d’à nouveau suivre les cours en présentiel à temps plein, retour initialement prévu le 29 mars, est reportée à la rentrée suivant les vacances de Pâques.
  • Le port du masque devient obligatoire pour tous les élèves de 5e et 6e année primaire, au plus tard à partir du mercredi 24 mars.
  • L’enseignement en présentiel à temps plein dans l’enseignement secondaire sera uniquement possible après les vacances de Pâques, le 19 avril.  
  • L’enseignement en présentiel à 100 % doit s’accompagner de tests réguliers des enseignants et, dans une seconde phase, des élèves.

Tests antigéniques pour les personnes qui ne peuvent pas faire de télétravail dans les secteurs à risques

À partir du lundi 22 mars, des tests antigéniques seront déployés dans les secteurs à risques où le télétravail est impossible.

Nombre de places limités dans les trains

Le nombre de sièges dans les trains à destination touristique sera limité. Sauf les jours d'école, seuls les sièges côté fenêtre pourront être utilisés dans les trains, excepté pour les moins de 12 ans.

Importance des règles de base

Le Comité de concertation rappelle l’importance :

  • du respect des mesures sanitaires en vigueur par la population;
  • du contrôle strict de l’application de ces mesures par les services de police et d'inspection;
  • de l'obligation de télétravail et du contrôle strict de son application par les services d'inspection;
  • des mesures prises par les autorités locales pour éviter les encombrements dans les lieux fréquentés.

Le Comité de concertation, le commissariat Corona et le Risk Assessment Group continuent à suivre la situation de près jour après jour et se réuniront immédiatement à chaque fois que la situation le nécessitera.

L’arrêté ministériel est prolongé jusqu'au 30 avril, à l'exception de l'interdiction des voyages non essentiels, qui est prolongée jusqu'au 18 avril sous réserve de l'assentiment parlementaire à l'accord de coopération en vue du respect de l’application de la quarantaine et du test de dépistage obligatoires des voyageurs.