Kompostierung
Kompost ist gut für Ihren Garten.
Für die Entsorgung von organischem Haushaltsabfall, ausgenommen Speisereste, empfiehlt sich das Anlegen einer hauseigenen Kompostierung. Das Anlegen eines Komposthaufens, sei es durch den Ankauf einer Komposttonne oder eines selbstgebauten Behälters, bringt einige Vorteile mit sich:
- Erzeugung von hauseigenem Düngermittel (Kosteneinsparung Dünger);
- Verbesserung des Gartenbodens;
- weniger Fahrten zum Recyparc (Grünabfall);
- deutliche Verringerung der abzutransportierende Abfallmasse. Organische Abfälle (Speisereste, Schalen, Produkte usw.) machen im Durchschnitt 50% an Gewicht des Haushaltsmüll aus.
Durch die Entsorgung über die hauseigene Kompostierung ist eine deutliche Senkung der jährlichen Müllkosten möglich. Für praktische Tipps stöbern Sie doch einfach mal in der Broschüre „Mein Kumpel, der Kompost“.
IDELUX Environnement bietet auch Kompost zum Verkauf an. Dieser entsteht aus den Grünabfällen aus den Recyparks und trägt unter anderem das Label „Verwendbar in der biologischen Landwirtschaft“. Dieser Kompost ist erhältlich:
- in den Recyparks: in 40-Liter-Säcken (5,20 € inkl. MwSt. pro Sack/Stand: 04.2024);
- an den IDELUX Standorten in HABAY, TENNEVILLE und MANHAY: lose, Preis je nach Menge.
Selbstverständlich können Sie aus Ihren Gartenabfällen auch Ihren eigenen Kompost herstellen.
Kompostassistenten in unserer Gemeinde
Sie haben eine Frage zur Kompostierung oder zum Mulchen zu Hause?
Sie möchten zu Hause kompostieren, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Haben Sie Schwierigkeiten, einen guten Kompost zu erhalten? Ein schlechter Geruch? Irgendwelche Belästigungen? Und was mit den Gartenabfällen machen?
Die Kompostassistenten sind da, um Ihnen zu helfen!
Als Bürger oder Gemeindebeamte haben sie an einer Schulung teilgenommen, die Theorie und Praxis miteinander verbindet, um die wichtigsten Handgriffe für die Herstellung von Qualitätskompost zu Hause zu erlernen.
Die Kompostbehälter, die notwendigen Werkzeuge und vor allem die goldenen Regeln des Kompostierens und Mulchens sind für sie kein Geheimnis mehr.
Ihr Ziel ist es nun, ihr Wissen mit denen teilen zu können, die es brauchen.
Die Reduzierung von Küchenabfällen durch die Herstellung von Kompost und die Reduzierung von Gartenabfällen durch die Verwendung als Mulch hat viele wirtschaftliche und ökologische Vorteile.
Wie kann man sie erreichen?
Es ist ganz einfach : ein Anruf oder eine E-Mail genügt, um ihnen Ihre Situation und Ihre Fragen zu schildern, und sie werden Sie gerne beraten!
Eine komplexere Frage? Keine Panik! Insgesamt sind es 235 Personen, die im Gebiet von IDELUX Environnement an der Schulung 2022 und 2023 teilgenommen haben. Das so entstandene Netzwerk von Kompostassistenten wird Sie unterstützen!
Die genauen Kontaktdaten der Kompostassistenten unserer Gemeinde können Sie hier herunterladen (PDF-Datei).
Nachbarschaftskompost
Seit Mai 2023 gibt es einen Nachbarschaftskompost an der alten Bahnstrecke hinter der Bischöflichen Schule. Dieses Projekt zur Kompostierung von Grünabfällen bietet vor allem Anwohnern ohne eigenen Garten die Möglichkeit, ihre Küchenabfälle wie Obst- und Gemüseschalen oder Kaffeesatz gemeinschaftlich zu kompostieren. Unser Nachbarschaftskompost ist für etwas 20-25 Haushalte ausgerichtet.
Die Nutzung der Kompostierungsanlage ist kostenlos, eine Einschreibung bei der Gemeinde ist aber erforderlich. Alle Teilnehmer unterzeichnen die Teilnehmercharta und erhalten anschließend einen Schlüssel für das Schloss, das den Zugang zur Kompostierstelle gewährt.
Folgender Grundregeln sind zur Kenntnis zu nehmen:
- Ich variiere und zerkleinere meine Abfälle: Zu viele Abfälle der gleichen Sorte zur gleichen Zeit sowie zu große Abfälle oder schlecht kompostierbare, nicht zerkleinerte Abfälle sind zu vermeiden. Abfälle sollten daher bereits zu Hause zerkleinert werden.
- Ich halte den Kompostplatz sauber: Material, das neben die Kompostkästen fällt, ist stets aufzuheben und der Kompostplatz so zu hinterlassen, wie man ihn vorfinden möchte.
- Ich vermische das Material: Die „grünen und feuchten“ Abfälle (welke Blumen, Obst-/ Gemüseschalen, Kaffeesatz ...) müssen immer
im Verhältnis 50:50 vermischt werden mit sogenanntem „braunen und trockenem“ Material (zerkleinerten Zweigen, trockenem Laub, holzigem Material) und sorgfältig in den Kompost eingearbeitet werden. Dieses „braune Material“ ist immer vor Ort. - Ich belüfte den Kompost: Ein gut durchlüfteter Kompost riecht nicht schlecht. Aber ohne ausreichende Belüftung gären die Abfälle
und unangenehme Gerüche entwickeln sich. Daher muss der Kompost regelmäßig mit dem Kompoststab durchmischt werden, um ihn gut zu durchlüften. - Ich wirke aktiv mit: Ein bis zweimal jährlich, sobald ein Kompostkasten voll ist, wird dieser gewendet und umgesetzt, um den
Reifeprozess abzuschließen. Der reife Kompost kann an die Teilnehmer verteilt werden. Die Teilnehmergruppe organisiert mit Unterstützung der Projektleitung Treffen und kleinere Events vor Ort zum Austausch untereinander. - Ich informiere mich und andere: Über geplante Aktivitäten halten sich die Teilnehmer über Rundmails auf dem Laufenden.
Im Bedarfsfall gibt der Teilnehmer Informationen über Vandalismus, Fehlen oder Beschädigungen von Materialien, Mangel an Braunmaterial, Störungen des Kompostierungsvorgangs wie Trockenheit, Geruchsbelästigung etc. an die Projektkoordinatoren weiter.
Für die Anmeldung zur Teilnahme und weitere Fragen können sich die Interessenten unter der E-Mail: [email protected] oder unter der Telefonnummer: +3280280108 melden.