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FAQ

Diese FAQ wird bei Bedarf fortlaufend anhand der eingehenden Fragen aktualisiert.

Warum eine Mobilitätsstudie für das Zentrum von St. Vith?

Wir möchten St.Vith fit für die Zukunft machen – sicherer, besucherfreundlicher und lebenswerter. Mit der Mobilitätsstudie wollten wir herausfinden, wo es Verbesserungspotenzial gibt. Die Untersuchung deckt Schwachstellen auf und zeigt uns, wie wir das Zentrum beleben können und die Aufenthaltsqualität verbessern können, denn eine attraktive Stadt lädt zum Verweilen und Genießen ein. 

Was wurde analysiert?

Die Studie analysiert den heutigen Zustand der Mobilität im Stadtzentrum. Die Untersuchung der Verkehrsflüsse hat beispielsweise ergeben, dass an Werktagen morgens zwischen 06.00 und 09.00 Uhr rund 5.000 Fahrzeuge im Transitverkehr die Hauptstraße befahren.

Wie hoch sind die Verkehrsbelastungen auf den Hauptachsen?

Auf den Haupteinfallstraßen, insbesondere der N62 (Hauptstraße) und der N676 (Aachener Straße), werden täglich bis zu 8.000 Fahrzeuge gezählt.

Wie stellen wir fest, ob die Maßnahmen wirken?

Während der viermonatigen Testphase wird eine neue Verkehrsführung eingeführt. In dieser Zeit werden neue Verkehrszählungen vorgenommen, um zu prüfen, ob der Durchgangsverkehr rückläufig ist.  Gleichzeitig dient die Testphase dazu Erfahrungen zu sammeln, die in ein neues Verkehrskonzept einfließen.

Wie können sich die Bürger beteiligen?

Während der Testphase haben Sie die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge zu machen und ihre Erfahrungen zu teilen, um so an der zukünftigen Verkehrsplanung mitzuwirken.

Was ist das zentrale Ziel der Testphase?

Der Verkehr soll im Zentrum neu organisiert werden, um die Sicherheit zu erhöhen, den Durchgangsverkehr zu reduzieren, die Lebensqualität zu steigern und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Auch soll eine höhere Attraktivität für unsere Geschäftswelt erreicht werden.

Welche Rolle spielt die Hauptstraße im neuen Verkehrskonzept?

Die Stadt St. Vith soll ein Ort zum Wohlfühlen sein und die Hauptstraße mehr Platz zum Flanieren, für Außengastronomie und sichere Begegnungen bieten. Die Hauptstraße wird deshalb so umgestaltet, dass Autos in einer Einbahnstraße von beiden Seiten jeweils bis zum Rathaus fahren können, während Fußgänger und Radfahrer deutlich mehr Raum gewinnen und sich weiterhin flexibel in beide Richtungen bewegen können. So schaffen wir ein lebendiges Zentrum mit hoher Lebensqualität und binden auch den RaVeL-Weg sicher an den Stadtkern an.

Warum soll eine großflächige Zone 30 eingeführt werden?

Eine durchgängige Zone 30 im Zentrum erhöht die Sicherheit für alle, insbesondere auf den Schulwegen.  Gleichzeitig wird das gemeinsame Nutzen der Straßen durch Autos, Radfahrer und Fußgänger erleichtert und der Lärmpegel gesenkt.

Welche langfristige Entwicklung ist vorgesehen?

Sollte die Testphase unseren und Ihren Erwartungen entsprechen, werden wir die notwendigen Maßnahmen treffen, um eine definitive beruhigte Verkehrsführung zu gestalten, zumal der aktuelle Zustand der Straße sowieso einen dringenden Unterhalt bzw. eine dringende Erneuerung notwendig macht.

Wird der Verkehr nun einfach auf die Nebenstraßen verlagert? 

Genau das beobachten wir in der Testphase durch neue Verkehrszählungen. Ziel ist es, den Transitverkehr weiträumig umzuleiten, statt ihn nur zu verschieben.

Fallen durch die Umgestaltung Parkplätze weg? 

Nein, die rund 800 Parkplätze im direkten Umkreis des Stadtzentrums bleiben erhalten. Wir möchten die Erreichbarkeit zum Zentrum sichern. Während der Testphase beobachten wir lediglich, ob Anpassungen nötig sind, um einen fließenden Verkehr zu garantieren.

Können die Geschäfte weiterhin beliefert werden? 

Ja, die Belieferung der Geschäfte bleibt jederzeit gewährleistet. Durch die neue Verkehrsführung wird der Lieferverkehr sogar geordneter fließen können.