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Invasive Pflanzen

Riesenbärenklaue (Quelle: Flussvertrag Amel/Rur)
Riesenbärenklaue (Quelle: Flussvertrag Amel/Rur)

Eine Pflanze wird als invasiv bezeichnet, wenn diese Art hier nicht heimisch ist und sich außerhalb ihres Ursprungsgebiets verbreitet. Sie können sich rasch ausbreiten und verdrängen heimische Pflanzen. Mit der Verdrängung der heimischen Faune, verschwinden auch die Arten, die von der heimischen Fauna leben, anschließend verschwinden auch dessen natürliche Feinde.

Manche invasive Pflanzenarten stellen sogar eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar, wie zum Beispiel die Riesenbärenklaue (Verbrennungsgefahr).

Was kann der Bürger tun?

  • Informieren Sie sich über die Bekämpfungsmethoden bei den zuständigen Flussvertrag und dem öffentlichen Dienst der Wallonie;
  • Beobachtungen können auch direkt auf der Website der Wallonischen Region gemeldet werden;
  • Benachrichtigen Sie den Umweltdienst oder Gemeindedienst;
  • Verbreiten Sie keinesfalls Samen, Pflanzen oder Setzlinge.

Bekannteste invasive Pflanzen unserer Region - Riesenbärenklaue

Diese  vor fast einem Jahrhundert zur Verschönerung von Gärten und als Nahrungsquelle für Bienen eingeführte, schnell wachsende Pflanze kann bis zu 2 bis 3 Meter hoch werden, mit großen Blättern (50 bis 60 cm), die sehr gezackt und leicht behaart sind. Keine einheimische Pflanze kann zu ihren Füßen wachsen.

Achtung! Wenn der Pflanzensaft, ein Photosensibilisator, nach der Sonneneinstrahlung mit der Haut in Kontakt kommt, verursacht er erhebliche Läsionen wie Rötung, Schwellung, Blasen und sogar schwere Verbrennungen.

Seit mehr als 10 Jahren wird der Kampf gegen diese unerwünschte Pflanze organisiert und ausgeweitet, und zwar mit großem Erfolg (Schätzungen zufolge wurde sie seit 2009 bereits an fast 85 % der bekannten und verwalteten Standorte ausgerottet).

Und auch Sie, die Sie regelmäßig auf den Straßen, Wegen und Pfaden Ihrer schönen Gemeinde (und darüber hinaus) unterwegs sind, können uns in diesem Kampf helfen: Melden Sie Standorte der Riesenbärenklaue. Dies wird es uns ermöglichen, unsere Bestände zu aktualisieren, um den verschiedenen Akteuren im Kampf gegen diese Pflanzen möglichst vollständige Informationen zu liefern. Alle Pflanzen, die "vergessen" werden, können die gesamte Arbeit zerstören, die anderswo geleistet wird, weil sie eine Quelle für neues Saatgut sind.

Aber Achtung! Nicht zu verwechseln mit dem heimischen Wiesenbärenklau. Dieser ist kleiner (zwischen 0,5 und 1,5 Meter) und seine Blätter sind eingekerbt und matter.