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Gewerbegebiet St. Vith II - Neuerschließung

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Seit Anfang Oktober 2011 ist die Erweiterung der Industriezone II St. Vith Nord um weitere 40 ha. abgeschlossen. Hier sind in zweijähriger Arbeit sehr interessante Baugrundstücke in unmittelbarer Nähe zur E42 und der Autobahnauffahrt N° 14 entstanden. Der Industriepark St. Vith Nord bietet derzeit Platz für 40 dynamische Unternehmen in einer zukunftsorientierten Wirtschaftsregion im Grenzraum zum Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland.

Sie möchten hier investieren?

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim

Park Manager der SPI, Frau Laurence SLANGEN, Tel: 0032 (0) 4230 11 83 E-Mail: laurence.slangen@spi.be

oder bei der

Stadt St.Vith, Herrn Luc Pecheur Tel: 0032 (0) 80 280105 E-Mai: luc.pecheur@st.vith.be

Gewerbegebiet St. Vith II

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Gewerbegebiet St.Vith II schafft Raum für Betriebe

Von Arno Colaris (Grenz-Echo)

Unübersehbar haben vor einigen Tagen die Erschließungsarbeiten des gemischten Gewerbegebietes St.Vith II begonnen. In der Verlängerung der Industriezone St.Vith II (Steinerberg) werden hier insgesamt 42 Hektar neue Gewerbeflächen geschaffen.

Neben der Eröffnung des Kultur-, Konferenz- und Messezentrums Triangel häufen sich die positiven Nachrichten für den Wirtschaftsstandort St.Vith/Eifel. »Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie sich St.Vith in diesen Tagen und Monaten entwickelt«, sagte Bürgermeister Christian Krings dem Grenz-Echo auch unter Hinweis auf die nahende Fertigstellung des Appartementhauses Kohnen in der Aachener Straße und eines Geschäfts- und Wohnkomplexes am Standort des ehemaligen Hauses Leonardy an der Ecke Malmedyer Straße-Rodter Straße, das am 2. Weihnachtstag 2007 einem Brand zum Opfer gefallen war.

»Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie sich St.Vith in diesen Tagen und Monaten entwickelt«
Christian Krings, Bürgermeister

Die mit gut 2,9 Millionen Euro veranschlagten Erschließungsarbeiten (Straßen, Wasser- und Stromversorgung, Abwässerentsorgung) werden durch die Unternehmen Charles Nelles (Xhoffraix), Roger Gehlen (Thirimont) und Tragéco (Weismes) ausgeführt. Das Gewerbegebiet St.Vith II - auch St.Vither Venn genannt - entsteht in der Verlängerung zur bestehenden Industriezone II (Steinerberg).

Betrieben wird es durch die Industrialisierungsgesellschaft der Provinz Lüttich (SPI+). Die Ausdehnung der bestehenden Gewerbeflächen zwischen St.Vith und Rodt war als eine von 34 prioritären Industriezonen in der Wallonischen Region ausgewiesen worden.

Die Stadtgemeinde St.Vith beteiligt sich mit 585 242 Euro, sprich 20 Prozent, an den Kosten. Diese Summe wurde größtenteils mit dem Ertrag finanziert, den die Stadt aus den Landverkäufen im Hinblick auf die Erweiterung des Gewerbegebietes erzielt hat. Den Löwenanteil der Kosten übernimmt die SPI+, die wiederum auf eine Bezuschussung seitens der Wallonischen Region zurückgreifen kann.

Erdbewegungen

Die Erschließung des Geländes bzw. die spätere Ansiedlung von Unternehmen macht bedeutende Erdbewegungen erforderlich.

Allein für den Erweiterungsbau des Unternehmens New Laser mussten 30000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben werden. »Die Topografie des Geländes ermöglicht allerdings einen neutralen Erdausgleich. Erdreich, das an einer Stelle abgetragen werden muss, kann in anderen, tiefer gelegen Bereichen der Industriezone wieder angefüllt werden«, so Christian Krings. Diesem Aspekt werde aus urbanistischer Sicht zunehmende Bedeutung beigemessen.

Gramme und Mercator

Der obere Teil des neuen Gewerbegebietes wird durch eine neue Stichstraße erreichbar sein, die von der Umgehungsstraße Rodt etwas oberhalb des Windrades auf dem Hünninger Berg ausgehen wird. Es handelt sich um eine Sackgasse, die oberhalb der Regionalstraße Hünningen-Rodt in einen Wendekreis mündet.

Eine zweite Stichstraße wird ab der John-Cockerill-Straße, zwischen dem Unternehmen Rewa Beton und der Garage Küches, angelegt und mündet ebenfalls in einen Wendekreis. Bereits vor Jahren hatten der St.Vither Stadtrat beschlossen, die Straßen in der St.Vither Gewerbezone nach großen belgischen Industriellen und Erfindern zu benennen. Nach John Cockerill und Ernest Solvay werden in der neuen Industriezone der Ingenieur Zénobe Gramme und der Navigator Gerardus Mercator zu Ehren kommen.

Die komplette Erschließung des Geländes dürfte laut Christian Krings rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Übrigens sind bereits rund die Hälfte der neuen Gewerbeflächen für Erweiterungsvorhaben hier ansässiger Unternehmen reserviert. Und dem St.Vither Bürgermeister ist keinesfalls bange, dass die SPI+ auf den verbleibenden Flächen sitzen bleibt. »Unsere Region ist bei Unternehmern sehr begehrt.«