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Trinkwasseraufbereitungsanlage Rodt - Hochbehälter Rodt

GrundsteinlegungKlicken um Bild zu vergrößern


Unser Foto zeigt Bürgermeister Ch. Krings und die 2004 amtierende Schöffin G. Frauenkron bei der Grundsteinlegung. Sie schwangen gemeinsam den Spachtel, um den Grundstein für den Neubau zu legen. Für immer eingemauert unter dem ersten Stein wurden nicht nur der Beschluss des Stadtrates, sondern auch eine CD mit der kompletten Studie der Wasserversorgung in der Stadtgemeinde. Unterstützt wurden sie dabei von den damals amtierenden Schöffen L. Paasch und L. Kreins sowie von A. Servais (Stadtwerke) und P. Collas (Fa. Elsen).

Am 04.Juni 2004 wurde im Rodter Venn der Grundstein zu einem der - laut Bürgermeister Christian Krings - "wichtigsten Projekte der laufenden Legislaturperiode" ge-legt. Die neue Aufbereitungsanlage in Rodt, der dazughörende Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2400 m³ sowie diverse Verbindungsleitungen versorgen rund 9000 Bürger mit qualitativ hochwertigem Wasser.

 

Trinkwasseraufbereitungsanlage RodtKlicken um Bild zu vergrößern
Hochbehälter RodtKlicken um Bild zu vergrößern


Die Stadtwerke beauftragten im November 2001 das Ingenieurbüro H.Berg & associés aus Eupen mit der Planung der Trinkwasseraufbereitungsanlage und des Hochbehälters Rodt. Die Bautechnik der TWA wurde durch die Fa. Elsen aus Halenfeld durchgeführt. Für die technische Ausrüstung war die Fa. Nowitec aus Heppenbach zuständig, und die Innenauskleidung der Pumpwerksbecken übernahm die Fa. KMD Dümpelfeld aus Spessart.

Der Hochbehälter wurde von der Fa. TRA.GE.CO.BAT. aus Weismes gebaut.

 

Start mit den Arbeiten zum Bau der Trinkwasseraufbereitungsanlage RodtKlicken um Bild zu vergrößern


In der Trinkwasseraufbereitungsanlage Rodt wird das Quell- und Brunnenwasser aus dem Rodter Venn aufbereitet. Rodter Rohwasser weist einen Härtegrad von 0,7 bis 2,3° dH und einen pH-Wert von 5,8 bis 6 auf, also ein sehr weiches und eher saures Wasser.

Laut Verordnung muss der pH-Wert von Trinkwasser zwischen 6,5 und 9,5 liegen und darum wird unser Quellwasser sowie das aus den Brunnen geförderte Wasser aufbereitet:

1.Durch die Verrieselung: Über kaskadenförmig aufgebaute Edelstahl-Lochbleche fällt das Rohwasser in die Rohwasserbehälter und setzt somit Kohlensäure frei und der pH-Wert steigt.

2.Das Wasser durchläuft einen von drei Filtern, die mit Kalkstein gefüllt sind. Das Wasser wird "entsäuert" bis zur Einstellung des pH-Werts nach Sättigung und wird dann neutral in die Leitung verschickt. Beim Durchlaufen einer UV-Anlage werden jegliche, eventuell auftretende Verkeimungen abgetötet und somit ist es nicht mehr nötig, dem Wasser Chlor beizugeben, um es auf die Reise zu den Haushalten und Betrieben zu schicken.

 

Filteranlage in der Trinkwasseraufbereitungsanlage RodtKlicken um Bild zu vergrößern
Verlegen der Rohrleitungen durch die Fa. Henkens aus Henri-ChapelleKlicken um Bild zu vergrößern
Verlegen der Rohrleitungen durch die Fa. Henkens aus Henri-ChapelleKlicken um Bild zu vergrößern
Ein Mitarbeiter der Fa. Nowitec bei der Installation der Steuerungs- und Elektrotechnik in der TWAKlicken um Bild zu vergrößern

 

Die Trinkwasseraufbereitungsanlage Rodt ist für einen max. täglichen Durchsatz von 3000 m³ ausgelegt.

Das Quellgebiet im Rodter Venn weist aktuell (2009) eine Tagesausschüttung von rund 1600 m³ aus, und weitere Wasservorkommen werden für die Zukunft erschlossen.

 

Hier sehen wir  Arbeiter der Fa. Elsen bei der Kanalverlegung. Als Schwierigkeit erwies sich die große Menge an Grundwasser in diesem Gebiet. Aus diesem Grund  musste das auftretende Wasser ständig abgepumpt werden.Klicken um Bild zu vergrößern
Ein Blick auf die heranwachsenden Wände der TWAKlicken um Bild zu vergrößern
Betonieren der Wände des AbsetzbeckensKlicken um Bild zu vergrößern
Baustellenbesprechung mit Verantwortlichen der Fa. Elsen und Herrn Ch. Broich, Projektautor (H. Berg)Klicken um Bild zu vergrößern
Herstellen der Dachkonstruktion der TWAKlicken um Bild zu vergrößern


Die Reinwasserpumpen fördern das Wasser aus den Reinwasserbecken der TWA durch die Steigleitung zum Hochbehälter Rodt.

Der neue Hochbehälter, mit einem Fassungsvermögen von 2400 m³, besteht aus zwei Wasserkammern von jeweils 1200 m³ sowie einem technischen Raum, wo sich alle Ankunfts- und Abgangsleitungen befinden. Ungefähr die Hälfte des Bauwerkes befindet sich unter der Erde. Die Becken sind mit Erde angeschüttet.

 

Die Fa. TRA.GE.CO.BAT. beim Herstellen der Sohle und beim Hochziehen der Wände des Hochbehälters Rodt.Klicken um Bild zu vergrößern
Die Fa. TRA.GE.CO.BAT. beim Herstellen der Sohle und beim Hochziehen der Wände des Hochbehälters Rodt.Klicken um Bild zu vergrößern
Im April 2005 begann die Fa. TRA.GE.CO.BAT. mit den Ausschachtarbeiten für den neuen Hochbehälter Rodt.Klicken um Bild zu vergrößern


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