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Quellschutz

SCHUTZ DER WASSERENTNAHMESTELLEN

Die STADTWERKE ST.VITH sind darauf bedacht, die Wasserentnahmestellen, aus denen die Bevölkerung versorgt wird, zu schützen.

Daher wurden im Rodter Venn, gemäß den europäischen Richtlinien, für 3 Quellarme sowie 4 Bohrbrunnen, nahe sowie entfernte Präventivzonen eingerichtet.

Ein ungefährer Verlauf dieser Präventivzonen wird auf dem beigefügten Kartenauszug dargelegt : HIER KLICKEN

 

Was ist eine Präventivzone?

Je näher man ein eine Grundwasserentnahmestelle heran kommt, umso größer ist die Auswirkung einer Verunreinigung. Daher hat die Gesetzgebung 4 konzentrische Zonen um die Grundwasserentnahmestelle herum definiert, in denen Aktivitäten und Anlagen reglementiert sind.

-         Der Wasserentnahmebereich (Zone I) wird durch die Linie eingegrenzt, die in 10 m Entfernung von den Außengrenzen der oberirdischen Anlagen liegt, die für die Wasserentnahme erforderlich sind.  Er ist Eigentum des Wasserversorgers und dort sind nur Tätigkeiten in Verbindung mit der Wassergewinnung zugelassen.

-         Die nahe gelegene Präventivzone (Zone II a) ist die Zone, in der eine Verunreinigung, die durch das Grundwasser transportiert wird, mindestens 24 Stunden benötigt, um die Wasserfassung zu erreichen.

-         Die entfernt gelegene Präventivzone (Zone II b) ist die Zone, in der eine Verunreinigung  zwischen 1 und 50 Tagen benötigen würde, um die Wasserfassung zu erreichen.

-         Die Überwachungszone (Zone III) entspricht in ihrer Gesamtheit dem Einzugsgebiet der Entnahmestelle. Für sie gelten normalerweise keine besonderen Vorschriften.

 

Wasserversorgung

Insgesamt beziehen rund 8500 Einwohner Trinkwasser über die Stadtwerke St.Vith, davon 7500 direkt und 1000 indirekt.


Direkte Versorgung

Der Bereich der direkten Versorgung umfasst ungefähr 3400 Anschlüsse in den folgenden Ortschaften: Amelscheid, Andler, Alfersteg, Crombach, Nieder-Emmels, Ober-Emmels, Hinderhausen, Hünningen, Neundorf, Neubrück, Recht, Rodt, Rödgen, St.Vith und Wallerode.

Konsultieren Sie auch Wasserverbrauch


Indirekte Versorgung

Weiterhin beliefern die Stadtwerke St.Vith als Vorlieferant die WWVG
(Wallonische Wasserverteilungsgesellschaft), von der folgende Ortschaften dann dieses Trinkwasser beziehen: Atzerath, Teil von Breitfeld, Galhausen, Heuem, Neidingen, Schlierbach, Teil von Setz sowie Wiesenbach.

Konsultieren Sie auch Versorgungsgebiet

Der jährliche Wasserverkauf der Stadtwerke St.Vith liegt bei rund 450 000 m³.

 


 

Wie funktioniert die Wasserversorgung?

Bemerkung: Das Schema zeigt nicht die Aufbereitungsanlage, in der das Rohwasser, bevor es in den Hochbehälter gepumpt wird, zu qualitativ einwandfreiem Trinkwasser aufbereitet wird.

Quelle
Eine Quelle ist ein Ort, an dem Grundwasser auf natürliche Weise austritt. Quellen bilden einen Übergangsbereich zwischen Grundwasser und Fließgewässer.  Quellwasser kann durch Baumaßnahmen in einer Quellfassung gesammelt werden.

 


André Servais, Leiter der Stadtwerke, mit einer Gruppe Primarschüler,
bei der Besichtigung einer Quelle.

 

Brunnen
Wird das Grundwasser künstlich aufgeschlossen, so spricht man von Brunnen.
Es handelt sich hier um ein senkrechtes Bohrloch zur Förderung von Grundwasser an die Oberfläche.

 


Bohrbrunnen „Rodter Venn"

 

Trinkwasseraufbereitungsanlage
Anlage, die meist an der Stelle der Trinkwasserentnahme gebaut wird und diverse Verfahren anwendet, um dem Verbraucher qualitativ einwandfreies Trinkwasser zu liefern. Das aufbereitete Rohwasser gelangt von der Trinkwasseraufbereitungsanlage in den Hochbehälter.



Trinkwasseraufbereitungsanlage Rodt



Hochbehälter
Der Hochbehälter ist ein Wasserspeicherreservoir der Wasserversorgung für Trinkwasser und Nutzwasser. Sofern die geografischen Bedingungen dies zulassen, wird der Wasserspeicher in einer hohen Lage gebaut und kann somit für Wasserdruck in den Leitungen sorgen. Andernfalls muss eine Druckpumpenanlage installiert werden, um das Wasser durch die Leitungen zu treiben.


Hochbehälter Rodt (linkes Bild) und Hochbehälter Recht (rechtes Bild)

 


Transportleitung/Zufuhrleitung
Rohrleitungen zur Beförderung des Wassers von der Entnahmestelle oder der Aufbereitungsanlage bis zum Hochbehälter.

Herbert Grommes, Schöffe der Stadtwerke St.Vith, besichtigt Verlegungsarbeiten der Zufuhrleitung HB-Recht/Feckelsborn

 

Versorgungsleitung
Leitungsnetz zwischen dem Hochbehälter und den Trinkwasseranschlüssen der Verbraucher.


Versorgungsleitung in Hünningen

 

Ringleitung
Versorgungsleitung, die ringförmig vom Einspeisepunkt abgeht. Die Ringleitung umfasst alle Abzweigungen und Entnahmestellen. Ein Vorteil der Ringleitung ist die höhere Versorgungssicherheit, da die meisten Kunden über zwei Leitungswege zu erreichen sind, ein Nachteil sind die höheren Investitionskosten.


Drucksteigerungsanlage
Wird für die Trinkwasserversorgung von hoch gelegenen Wohnhausanlagen verwendet, zur Steigerung des Wasserdrucks, um auch dort die Anwohner mit dem nötigen Trinkwasser zu versorgen.

Drucksteigerungsanlage in Wallerode

Qualitätsgarantie

Trinkwasser kann gesundheitsfördernd sein. Diese guten Eigenschaften liegen in der Regel in seinen Bestandteilen wie Natrium, Calcium, Magnesium und Chlorid aber auch anderen natürlich wirksamen Stoffen.

Jedes Wasser hat je nach den Mineralien des Untergrundes seinen speziellen unveränderbaren Charakter.

Die Mineralstoffe benötigt der menschliche Körper zum Leben. Trinkwasser entfaltet seine ganzheitliche Wirkung bei Mensch und Tier. Es verhindert das Austrocknen des Körpers, aktiviert den Energiestoffwechsel und der Abtransport der Stoffwechselprodukte wird gewährleistet.

Regelmäßig getrunken kann Trinkwasser einen Mineralstoffmangel vorbeugen. Da die Mineralien im Trinkwasser gelöst sind, können sie hervorragend vom Körper aufgenommen werden. Trinkwasser hat keine Kalorien und ist ein preiswerter Durstlöscher, jederzeit verfügbar und schmeckt hervorragend.

Es ist nicht nur unsere Aufgabe, sondern auch unser Interesse, unseren Kundinnen und Kunden Trinkwasser von hoher Qualität zur Verfügung zu stellen, das in allen Belangen der Trinkwasserverordnung entspricht.

Wasser ist eines der am häufigsten kontrollierten und analysierten Lebensmittel überhaupt.

Den gleichbleibend hohen Qualitätsstandard belegen die regelmäßig getätigten Wasseranalysen. Letztere werden in einem akkreditierten Labor durchgeführt.

Konsultieren Sie auch „Wasserqualität"


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