
In der Sommerzeit werden wieder Ozonspitzen und Hitzewellen erwartet. Davon sind besonders Senioren, Kleinkinder und chronisch Kranke betroffen. Ozonbedingte Beschwerden zeigen sich in Form von Augenreizungen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen sowie Atemnot bei Kreislauferkrankungen.
Hitzebedingte Beschwerden erzeugen Symptome wie krampfartige Muskelschmerzen, Erschöpfung und Müdigkeit, erhöhte Körpertemperatur, Schweißausbrüche, Gesichtsblässe, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Beim Hitzeschlag versagt die Wärmeregulation des Körpers bei einer Körpertemperatur über 40 °C, es tritt rote und trockene Haut auf und Verwirrtheit. Ohne sofortige ärztliche Hilfe kann ein Hitzschlag zum Tode führen. Ältere Menschen, vor allem solche die Medikamente einnehmen, sollten nicht warten, bis eine Hitzewelle auftritt, um sich vom Hausarzt oder ihrer Pflegehelferin beraten zu lassen.
Wir alle sollten allein lebenden und anfälligen Menschen in unserer Nachbarschaft besondere Aufmerksamkeit schenken. Hierzu einige Tipps: Bei Unwohlsein sollte sofort ein Arzt informiert werden. Bei Bewusstseinsstörungen und anormal hoher Körpertemperatur sofort den Notruf 100 oder 112 wählen.
Legen Sie die betroffene Person an einem kühlen Ort nieder, während Sie auf den Arzt warten.
Geben Sie ihr zu trinken, befeuchten Sie ihre Kleidung und sorgen Sie für frische Luft.
Vorbeugend gilt für Risikogruppen bei großer Hitze und Ozonspitze: