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06.05.2010, 14:35

Eine Stadtgemeinde geht auf Reisen

veröffentlicht von: Marie-Josée Dahm

Krakau - MarktplatzKlicken um Bild zu vergrößern

Krakau - Marktplatz

Dresden - FrauenkircheKlicken um Bild zu vergrößern

Dresden - Frauenkirche

Zakopane mit den Karpaten im HindergrundKlicken um Bild zu vergrößern

Zakopane mit den Karpaten im Hintergrund

Eine Stadtgemeinde geht auf Reisen

Gemeinsame Herbstreise der Städtepartner Kerpen und St.Vith

Partnerschaft (er)leben - gemeinsam in die Hohe Tatra

Wie bereits im vorigen Infoblatt (Heft 46 -1/2010) angekündigt, führt die diesjährige Reise über den Freistaat Sachsen in den Süden Polens. Organisator ist unsere Partnerstadt Kerpen, so dass diese Reise unter dem Motto „Partnerschaft (er)leben" steht. Nicht zuletzt unter diesem Motto steht denn auch der Besuch der mit Kerpen verschwisterten Stadt Oświęcim (Auschwitz).

Die St.Vither erwartet der Bus der Firma „Sindbad-Reisen" am Morgen des 04.09.2010 um 06.00 Uhr am Kultur- und Messezentrum „Triangel". Gegen 07.30 Uhr werden dann unsere Kerpener Freunde zusteigen. Am frühen Abend wird die Reisegesellschaft in Dresden eintreffen und am darauffolgenden Morgen geht es weiter nach Oświęcim, wo der Stadtpräsident die Gäste anlässlich des Stadtfestes empfangen wird.

Das Programm gestaltet sich abwechslungsreich. So besteht die Möglichkeit, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen oder aber, alternativ, die Stadt Oświęcim kennenzulernen.

Die recht junge Stadt Zakopane, am Fuß des fast 2000 m hohen Kasprowy Wierch gelegen, ist das nächste Ziel der Rundreise. Diese Gegend in der westlichen Hohen Tatra ist seit Jahrzehnten eine beliebte Urlaubsregion, vor allem als Schigebiet. Zwei Seilbahnen erleichtern den Aufstieg auf den Kasprowy Wierch, auf dem sich seit 1938 eine meteorologische und eine astronomische Beobachtungsstation befinden.

Weiter geht es nach Krakau (Kraków). Die alte Universitätsstadt hat eine wechselvolle Geschichte vorzuweisen, trotzdem wurde die Bausubstanz nie ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen. So präsentiert sich Krakau heute im Glanz von Romanik und Gotik, vor allem Renaissance, aber auch Barock, Jugendstil und Neogotik.

Etwa 20 km südlich von Krakau liegt der Ort Groß Salze (Wieliczka) mit seinem - der Name verdeutlicht es bereits - zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Salzbergwerk. Seit dem Mittelalter wurde hier Salz abgebaut und bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die Heilwirkung der Salzsole. Aus diesem Grund wurde Groß Salze in den 1970er Jahren offiziell zum Kurort ernannt, was dem Ort vor allem nach 1990 einen erheblichen Aufschwung bescherte.

Nun nähert sich die Reise auch schon ihrem Ende. Am 11.09.2010 geht es wieder in Richtung Westen, nach Leipzig. Am späten Abend des 12.09.2010 werden die Reisenden dann in St.Vith zurück erwartet.

Für weitere Informationen und Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Stadt St.Vith, Michael Karthäuser, +32 (0)80 280 133 oder michael.karthaeuser@st.vith.be.

Anmeldeschluss für die Reise ist der 15. Juni 2010.