"In silber ein goldgekrönter, blaugezungter und -bewehrter doppelschwänziger roter Löwe"
Das Stadtwappen ist wahrscheinlich zusammen mit den Stadtrechten verliehen worden. Wann dies geschah, ist leider nicht überliefert. St.Vith kam nachweislich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts in luxemburgischen Besitz. Es war damals übliche Politik der luxemburgischen Herren, ihre Städte zu „befreien" (Echternach 1244, Grevenmacher 1249 und Bitburg 1262), das bedeutet, dass die St.Vither zu freien Bürgern wurden und das Stadtrecht erhielten. Der Freiheitsbrief der Stadt St.Vith ist wahrscheinlich nicht erhalten, es ist aber möglich, dass er unentdeckt in einem Archiv oder Museum „schlummert".
Ein erster Hinweis auf die St.Vither Stadtrechte findet sich in einer mit dem Stadtwappen gesiegelten Urkunde des Jahres 1392, die im Bayerischen Hauptstaatsarchiv aufbewahrt wird.
Der limburgische Löwe deutet auf den ersten bekannten Herren St.Viths, den Herzog Heinrich II. (1151) von Limburg und Grafen von Arel (Arlon).
Quelle: ZVS, K.D. Klauser