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Übergang in Mittelschule ist mit Ängsten verbunden
Die Klassenleiter der insgesamt zehn Gemeindeschulen der Stadtgemeinde St.Vith erstellten im Vorfeld der Abschlussfeier eine Analyse zum Thema »Primarschulabschluss! Was erwartet mich jetzt?« Hier wurde deutlich, dass viele Kinder doch mit sehr gemischten Gefühlen dem Wechsel in die »große Schule« entgegenblicken.
Vor allem bei der Auflistung der möglichen Negativaspekte wurde deutlich, dass vor allem Ängste durch mögliches Mobbing, Beziehungsfremde und individuelle Anonymität vorherrschen. Neben den Klischees wie »früher aufstehen«, »mehr lernen«, »mehr Hausaufgaben« und »mögliches Nachsitzen« wurden auch spezifische Bedenken wie »Schulstress«, »zu hoher Erwartungs- und Leistungsdruck«, »Mobbing«, »falsche Freunde«, »Drogen«, »Einsamkeit« und »Überforderung« aufgelistet. Es sei schon bemerkenswert, mit welchen Ängsten, Nöten und Sorgen die Kinder ihrem neuen Lebensabschnitt entgegenblicken, wurde festgestellt. Demnach sollten die Pädagogen mehr denn je darauf achten, dass die Kinder im Übergang zur Sekundarschule einen soliden und vor allem positiven Start erfahren. »Die Kinder müssen vor allem die positiven Aspekte des Schulwechsels in ihre 'neue Schultüte' hineinpacken. Mehr schulische Vielfalt sowie neue Möglichkeiten auf schulischer aber auch individueller Ebene sollen i das Abenteuer des Erwachsenwerdens positiv und erfolgreich gestalten«, meinte Irene Kalbusch in ihrer Animation.
Dabei sollten neben den Lehrern auch die Eltern noch besser als bisher »zuhören« und auf die Gefühle ihrer Kinder eingehen. Es sei aber ein Fakt, dass sich die Ängste der Kinder in den vergangenen Jahren intensiviert und konkretisiert hätten. So scheinen Mobbing, »falsche Freunde« und selbst Drogen keine Einzelfälle mehr zu sein. (gh)
Quelle : www.grenzecho.net