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Kinderferientreff der Stadt St.Vith
Bei herrlichem Sommerwetter hatte am vergangenen Sonntag die Schönberger Bevölkerung anlässlich des Schulfestes die Gelegenheit, den neuen und mit viel Liebe gebauten Holunderspielplatz zu bewundern.
Die Feierlichkeiten begannen am Morgen gegen neun Uhr mit der feierlichen Einsegnung des Spielplatzes durch Pfarrer Claude Theiss. Anschließend zog die Fronleichnamsprozession durch die Ortschaft. Nach der kirchlichen Zeremonie traf sich die Dorfgemeinschaft in der Schule ein. Dort konzertierte der Kgl. Musikverein Schönberg unter der Leitung von Dieter Keller im Auftrag der DG. Im Anschluss kam es zum offiziellen Teil des Tages.
In der Eröffnungsrede stellte Präsident des Elternrates, Thomas Keller, klar, dass dieser naturnahe Spielplatz das Ergebnis eines großartigen Einsatzes vieler Hände ist. Besonders der Hände der Eltern, der Lehrer und des Elternrates der Schule. Eigenleistung und -initiative - zwei Schlagwörter, die in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden, haben diesen Platz entstehen lassen. Ein herzliches Dankeschön richtete Thomas Keller an die Gemeinde, an die König-Baudouin-Stiftung, an die Cera-Foundation und natürlich auch an den Projektplaner Helmuth Hahn für die perfekte Projektbetreuung sowie für die erwiesene Geduld und guten Ideen.
Bürgermeister Christian Krings sagte in seiner Laudatio, dass die Schulgemeinschaft ein lebendiger Beweis dafür sei, wie eine Dorfgemeinschaft das Leben gestaltet und sich nach vorne entwickelt. »Der Holunderspielplatz ist ein wesentlicher Mosaikstein in der Ausbildung, in der Weiterentwicklung dieser jungen Menschen.«
Im Namen des Stadtrates gratulierte er den Schönbergern zu diesem gelungenen Projekt und wünschte der Schulgemeinschaft Schönberg noch viel Erfolg auf dem gemeinsamen Weg, so der Bürgermeister abschließend.
Projektleiter Helmuth Hahn teilte den Anwesenden mit, dass er bei der Planung der Holunderspielplätze besonders auf einige Punkte achtgegeben hat, wie zum Beispiel, dass es ein relativ gepflegter Spielplatz ist. Ferner sei es von großer Bedeutung, dass die Kinder bei jedem Wetter spielen können. Nicht zu vergessen sei, dass mit sehr viel Holz gearbeitet wird, weil es regional und kostengünstig ist. Besonders die Projekte, wo nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, findet Helmuth Hahn am schönsten, weil man sieht, »wie kreativ die Menschen werden, um das nötige Geld für ein Projekt herbei zu schaffen«.
Nach den Reden zeigten die Tanzgruppen »Ourgrunder-Kids« und »Happy Feets« ihr Können, ehe der Königliche Musikverein »Heimat« aus Mackenbach unter der Leitung von Jérôme Denayer einen Teil seines musikalischen Repertoires zum Besten gab. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt worden. So konnten die Besucher unter anderem an einem Holunderstand einige selbst hergestellten Leckereien aus Holunder kosten.
Natürlich sei die Finanzierung eines Holunderspielplatzes nicht ganz einfach, so Thomas Keller gegenüber dem Grenz Echo. Das erfolgreiche Konzert von Rolf Zuckowski im St.Vither Triangel schaffte eine finanzielle Basis. 3000 Euro steuerte die Gemeinde bei. Ferner kümmerte die Gemeinde sich um die Erdarbeiten und stellte außerdem die Maschinen und das Holz (35 Kubikmeter) zur Verfügung. Die König-Baudouin-Stiftung und die Cera-Foundation beteiligten sich mit 5000 bzw. 700 Euro.(rf)
Quelle : www.grenzecho.net