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Weppeler

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Sehenswertes

Die Kapelle wurde auf Geheiß des aus Weppeler stammenden Priesters Johann Heinrich Peter Foxius( geb. am 29.06.1862, Priesterweihe am 15.08.1891 ) im Jahre 1900 von den Eheleuten Johann Schmitt (geb. am 27.08.1870) und Katharina Foxius (geb. am 14.12.1867, gest. am 05.10.1912) erbaut.

Als Patrone wählte man zur Erinnerung an die Stifter den hl. Johannes und die hl. Katharina. Die Kapelle ist heute noch im Privatbesitz der in Weppeler ansässigen Familie Schmitt-Horper.

Im Turm befinden sich zwei Stahlglocken. Die Größere hat einen Durchmesser von 44 cm und trägt die Buchstaben B.G.V, sowie die Jahreszahl 1899. Außerdem zeigt sie die Gussnummer 987. Auch die zweite Glocke trägt die Aufschrift B.G.V 1899, sowie die Gussnummer 911. Dies lässt darauf schließen, dass beide Glocken beim Bochumer Verein gegossen wurden. Der Durchmesser der Kleinern beträgt 40 cm. In beiden Weltkriegen blieben die Glocken vor dem Abtransport verschont, da sie nicht aus dem kriegswichtigen Material Bronze hergestellt waren.

Die Kapelle ist ein rund 6 m breiter, 11 m langer und 10 m hoher Bruchsteinbau. Das Langhaus endet in einem fünfkantigen Altarraum, in dem sich eine Marienikone des Malers Giovanni Burkhardt befindet. Die Kapelle liegt umringt von Bäumen auf einer kleinen Anhöhe rund 8 m von der Hauptstraße entfernt. Auch heute noch wird regelmäßig vom Frühjahr bis zum Spätherbst, sowie zu besonderen Anlässen in der Kapelle die hl. Messe gelesen.

Quellen:W.Reichertz, Familienkunde Ecke, ZVS, Juli 2000, S.140, K.Fagnoul, Glocken aus Klöstern, Kirchen und Kapellen, Aktuelle Verlag, 1989