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Kladderadaatsch

Der St. Vither "Kladderadaatsch"Der Sankt Vither "Kladderadaatsch" - das Organ für Humor und Satire - ist eine Zeitschrift, die nur einmal im Jahr erscheint. In der Fastnacht-Zeitung werden die kleinen Malheure und Peinlichkeiten, welche sich die Mitbürger während des letzten Jahres erlaubt haben erwähnt und auf die Schippe genommen.

Die erste Ausgabe erschien im Jahre 1923 und kündigte den großen Karnevalszug an, der damals aus zehn Wagen und Gruppen bestand.

 

Text- und Bildbeiträge für die Ausgabe 2016 bitte senden an kladderadaatsch@gmail.com oder abgeben bei Peter Kesseler, Malmedyer Straße 33 in St.Vith.

Ursprung des "Kladderadatsch"

Wahrscheinlich wird es manchen Karnevalisten überraschen, dass es sich bei dem ursprünglichen "Kladderadatsch" um eine Wochenzeitschrift handelt, die 1848 in Berlin geboren wurde und den schalkhaften Humor, die witzige Poesie, den Ulk, die Posse, Satire und dergleichen mehr zum Inhalt hatte.

Es war der Schlesier David Kalisch, der in Breslau das Licht der Welt erblickte und nach der Märzrevolution 1848 zum Hauptbegründer des politisch-satirischen Blattes in Berlin wurde.

Während das Berliner Blatt in der Endsilbe mit einem "a" geschrieben wird, schreibt man die St. Vither Ausgabe mit "aa".

Der erste Nachkriegs-Kladderadaatsch erschien bereits im Jahre 1946. Der Vorstand des F.C. 1924 war für die Redaktion verantwortlich, da der St. Vithus Verein (Junggesellenverein), eigentlicher Herausgeber, wegen antibelgischer Haltung noch von den Behörden verboten war.

Da unsere Stadt zu der Zeit vollkommen zerstört war, wurde die Zeitung in Eupen gedruckt. Im Jahre 1947 waren die "Vekder Jongen" Herausgeber. Ab 1948 durfte der St. Vithus Verein wieder als Herausgeber erscheinen.